Vorträge / Workshops

„Wenn wir den Fähigkeiten und selbständigen Aktivitäten des Kindes vertrauen und ihm für seine eigenen Lernversuche eine unterstützende Umgebung schaffen, ist es zu weit mehr fähig, als allgemein angenommen wird.“

Anna Tardos

Einander vertraut werden in einer beziehungsvollen Pflege.

händewaschen

Die Pflege beinhaltet nicht nur die Versorgung des Kindes, sondern begünstigt die angeborene Tendenz des Kindes, sich im eigenen Körper wohl zu fühlen und Vertrauen zu entwickeln.

In diesen wertvollen Situationen erlebt sich das Kind als Ganzes, es kann Einfluss nehmen und entwickelt so ein positives Selbstbild.

Gleichzeitig erlebt es Beziehungsqualität. Anhand der pflegenden Tätigkeit hat das Kind die Möglichkeit, durch das ständige Zusammenspiel, vieles von seiner Bezugsperson zu lernen und zu erfahren. Das geschieht dann, wenn die Bezugsperson anwesend, abwartend und bereit ist.

Diese wertvollen Momente sind eine wichtige Basis für die spätere soziale Kompetenz des Kindes.

In diesem Vortrag/Workshop beschäftigen wir uns mit den Erkenntnissen der ungarischen Kinderärztin Dr. Emmi Pikler.

Wir widmen uns den Fragen, welche Erfahrungen das Kind in der Pflege macht und wie wir als Eltern/Pädagogen/Pfleger/Begleiter die Kooperation der Kinder unterstützen können.

Gleichzeitig befassen wir uns mit der Frage, was wir Erwachsene brauchen, um in herausfordernden Situationen die Führung nicht zu verlieren. Somit bleiben wir offen und interessiert, um die Kinder wertschätzend begleiten zu können.

In diesem Vortrag/Workshop finden auch Übungen zur Selbsterfahrung statt.

Freies Spiel „Hochschule der Säuglinge und Kleinkinder“ nach Dr. Emmi Pikler

Das Kind spielt aus Freude, Lust und Neugierde. Das Spiel entspringt einem inneren, elementaren Bedürfnis des Kleinkindes. Basis des Spiels und Quelle der Freude sind die freie Wahl und das Tun um des Tuns willen.

Im Spiel setzt sich das Kind mit seiner Umwelt aktiv auseinander und es lernt so, die Welt zu begreifen, sich selbst gut zu regulieren und es bietet ihm die Möglichkeit, seine Entwicklungsaufgaben aktiv zu bewältigen.

Mit den frühen Spieltätigkeiten ist das Grundbedürfnis nach Bewegung eng verbunden, wodurch erkenntlich wird, dass Spiel- und Bewegungsthemen eng zusammengehören.

Im Vortrag/Workshop beschäftigen wir uns mit der Spielentwicklung der ersten drei Lebensjahre. Wir widmen uns der Frage, welche Materialien für das jeweilige Alter der Kinder geeignet sind und wie der Spielbereich gestaltet werden kann.

In Versuchen werden Sie erfahren und erleben, wie Sie Ihr Kind in diesem liebevollen Prozess begleiten können.

In der Workshop-Variante findet auch ein SpielRaum für Erwachsene statt.

Gemeinsames Essen macht Kinder stark

Essen und Trinken sind physiologische Notwendigkeiten und bringen uns einander näher. Während des Mittagsessen lernt das Kind nicht nur die Kulturtechnik Essen kennen, es bekommt auch Rückmeldung über den eigenen Körper, erlangt Autonomie und ein positives Selbstbild.

Es lohnt sich so oft wie möglich Zeit dafür zu schaffen.

Trotz alledem kann gemeinsames Essen schnell zur Herausforderung werden.

Die Kinder bleiben nicht mehr sitzen, spielen mit dem Essen oder werden wählerisch. Auch unserer eigenen Vorstellungen von Nahrungsaufnahme kollidieren mit den tatsächlichen Essensverhalten unsere Kinder.

Um wieder Leichtigkeit an den Mittagstisch zu bringen, beschäftigen wir uns mit der kindlichen Entwicklung, damit Essen wieder zum Genuss werden kann. Zugleich reflektieren wir, wie sinnvoll Führung seitens der Eltern sein kann und was das Kind dadurch erlebt.

Zielgruppe:

Meine Vorträge und Workshops richten sich an alle, die mit Kindern zu tun haben und an einem wertschätzenden Umgang interessiert sind.

Organisatorisches:

Buchen können Sie mich:

  • direkt über die Tel.Nr.: 0650/2757800,
  • über das Schul- und Erziehungszentrum Schez (www.schez.at) oder
  • über den OÖ Familienbund. (ooe.familienbund.at)

Bei Buchung über das Schez oder den OÖ Familienbund fallen für Sie keine Kosten an. Sie übernehmen lediglich die Organisation.